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Wien, Randbezirk
Stahl, Beton und die Ruhe des Reduzierten
Wer das Treppenhaus betritt, versteht sofort. Die Stahltreppe, ein Einzelstück, entworfen von Simons Bruder, zieht sich als schwarze Linie durch das gesamte Haus. Dahinter: geschliffener Betonboden, wenige Wände, hohe Decken. Julia und Simon haben dieses Eckhaus am Wiener Stadtrand komplett entkernt und neu gedacht. Was in den 1930ern als bürgerliches Wohnhaus entstand, ist heute ein offener Raum, der nur Schwarz, Weiss und die rohe Textur der Materialien kennt. Die kitchen to keep in Nero steht darin, als wäre sie schon immer Teil des Plans gewesen.

“Wir wollten keine Küche, die nach Küche aussieht. Wir wollten ein Möbelstück, das in unser Haus gehört.”
Die grifflosen Fronten aus pulverbeschichtetem Stahl schliessen bündig. Kein Griff unterbricht die Fläche, kein Detail drängt sich auf. Der Stahlrahmen der Module bleibt sichtbar, eine bewusste Entscheidung, die den industriellen Charakter des Hauses in die Küche trägt. Nero ist mehr als eine Farbe. Es ist eine Haltung. Matt, tief, ruhig. Die Oberflächen fangen das Licht, ohne es zu reflektieren. Im Zusammenspiel mit dem Sichtbeton und der Designereinrichtung entsteht eine Materialsprache, die sich durch jeden Raum zieht.
“Alles in diesem Haus ist eine Entscheidung. Die Küche war die wichtigste.”




Was von aussen so reduziert wirkt, überrascht beim Öffnen. Die Schubladen der Insel fahren vollständig aus, ermöglicht durch die Stabilität des Stahlrahmens. Innen: ein Besteckorganizer aus schwarzem Holz, präzise eingepasst. Jedes Messer, jeder Löffel hat seinen Platz. Julia sagt, sie habe noch nie so wenig gesucht. Auf kompaktem Raum verbirgt sich ein durchdachtes System, das den Alltag leiser macht. Der Schrank nimmt auf, was sonst verteilt herumstehen würde. Die Zeile hält alles griffbereit, was täglich gebraucht wird.
“Mein Bruder hat die Treppe entworfen, wir haben die Küche gefunden. Beides aus Stahl. Das war kein Zufall.”

Zwei volle Kalender, wenig gemeinsame Abende. Julia leitet Teams, Simon entwickelt Kampagnen. Wenn sie beide gleichzeitig zu Hause sind, ist die Küche der Ort, an dem die Woche zur Ruhe kommt. Nicht das Sofa, nicht der Garten. Die Insel. Seit die kitchen to keep steht, kochen sie öfter zusammen. Nicht weil sie es sich vorgenommen haben. Sondern weil der Raum sie dazu einlädt.
Abends, wenn die Pendelleuchten über der Insel ein warmes Licht werfen, sitzen Julia und Simon auf den schwarzen Barhockern. Ein Glas Wein, das Schneidebrett noch nicht weggeräumt. Durch die grossen Eckfenster fällt der letzte Rest Tageslicht herein. Die Küche ist dann kein Arbeitsplatz mehr. Sie ist der stillste Punkt im Haus. Der Ort, an dem aus zwei vollen Leben ein gemeinsamer Abend wird.

Schrank, Zeile, Insel
Nero
Bora Induktion
Wien, Randbezirk
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