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Wien
Wenn eine Farbe den ganzen Raum verändert.
Manchmal braucht es nur eine Entscheidung. Hier war es die Farbe. Ein zartes Rosa, das in dieser Wiener Altbauwohnung alles verändert hat. Kein Bonbon, kein Kitsch. Sondern ein stiller Kontrast zum schwarzen Stahlrahmen, zur dunklen Arbeitsplatte, zu den grafischen Bodenfliesen. Das Rosa schmeichelt dem Raum, ohne ihn zu dominieren. Es nimmt den Stuckdecken ihre Strenge und gibt dem Stahl etwas Weiches.

“Wir haben lange nach einer Farbe gesucht, die nicht laut ist. Dieses Rosa flüstert. Und der ganze Raum hört zu.”
Der Schrank fasst den Miele Backofen und den Kühlschrank. Eine Hand greift zum Griff, die Ofentür schwingt auf, der Duft von geröstetem Gemüse füllt den Raum. Daneben die Zeile mit Spüle und Bora Kochfeld. Alles auf Füssen, alles freistehend. Die Module stehen im Raum wie Möbelstücke. Sie besetzen den Altbau nicht, sie begleiten ihn.
“Eine Küche auf Füssen verändert alles. Man sieht den Boden, man spürt die Luft. Der Altbau atmet weiter.”




Die Insel steht frei im Zentrum. Ein Barhocker davor, eine Einkaufstasche vom Markt daneben, frische Artischocken auf der Arbeitsfläche. Morgens wird hier Kaffee getrunken, abends ein Glas Wein abgestellt. Die Insel trennt nichts. Sie verbindet Kochen und Wohnen, Alltag und Genuss. Hier wird nicht nur gekocht. Hier wird gelebt.
“Das Schönste ist der Moment, wenn alles fertig gekocht ist und man sich einfach anlehnt. An die Insel, mit einem Glas in der Hand. Dann weiss man, warum diese Küche so ist, wie sie ist.”

Der Altbau gibt den Takt vor. Hohe Decken, Stuckleisten und ein Boden aus geometrischen Fliesen in Schwarz und Weiss. Dieses grafische Muster trägt den ganzen Raum. Es wiederholt sich in keinem Feld, und doch entsteht ein Rhythmus, der die Küche erdet. An der Wand ein botanisches Poster zwischen dunklen Fliesen. Grünpflanzen auf der Ablage. Die Natur holt sich ihren Platz zurück, leise, wie von selbst.



Die Details erzählen ihre eigene Geschichte. Handgriffe aus Holz, die sich warm anfassen. Schwarzer Stahl, der kühl dagegenhält. Schubladen, die Geschirr sortiert halten. Keramikdosen mit Holzdeckeln stehen neben dem Kochfeld. Gewürzgläser reihen sich in einer Ordnung, die nicht inszeniert wirkt, sondern gewachsen. Eine weisse Keramikkanne auf der Arbeitsfläche. Jedes Stück hat seinen Platz, weil jemand sich Gedanken gemacht hat.
Frisches Gemüse unter fliessendem Wasser. Artischocken, die auf der schwarzen Arbeitsfläche auf ein Messer warten. Das Bora Kochfeld springt an, leise, fast geräuschlos. In dieser Küche ist Kochen kein Projekt, sondern ein Übergang. Vom Markt zum Schneidebrett, vom Schneidebrett zum Teller. Die Materialien machen es einfach: Die dunkle Oberfläche verzeiht, der Stahl hält stand, das Holz liegt gut in der Hand.
Diese Küche ist kein Statement. Sie ist ein Zentrum. Der Ort, an dem der Tag beginnt und der Abend endet. Eine Küche, die sich nicht in den Vordergrund drängt, aber immer da ist. Wie die Farbe, die alles verändert hat. Leise, bestimmt, genau richtig.














Schrank, Zeile, Insel
Soft Lilac
Miele Backofen, Bora Kochfeld
Linoleum Schwarz
Wien
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