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Attersee, Oberösterreich
Wo der See anfängt und die Küche nicht aufhört.
Am Ufer des Attersees, dort wo das Höllengebirge morgens noch im Dunst verschwindet, hat eine junge Familie ihr Haus gebaut. Zwei kleine Kinder, viel Tageslicht, der See in Sichtweite. Als die Räume standen und das Leben einziehen sollte, fehlte noch das Herzstück. Eine konventionelle Einbauküche kam nie infrage. Zu starr, zu endgültig, zu sehr an einen Grundriss gebunden. Was sie suchten, war etwas, das sich bewegen lässt. Das mitwächst. Das bleibt, auch wenn sich alles andere ändert.

“keep ist eine Küche, die so ist wie wir. Wir wissen noch nicht, wo wir in zehn Jahren leben. Aber wir wissen, dass sie mitkommt.”
Die Fronten in Olive waren eine bewusste Entscheidung. Das restliche Haus bewegt sich in Grautönen, ruhig und zurückhaltend. Die Küche sollte ein Gegengewicht sein. Nicht laut, aber lebendig. Olivgrün bringt die Landschaft ins Haus, verbindet sich mit dem warmen Eichenboden und gibt dem Stahl eine Weichheit, die man nicht erwartet. Darunter: Linoleum auf Vollholz, schwarze Stahlrahmen, Griffe, die mit der Zeit nur schöner werden. Materialien, die Kinderhände aushalten und in zwanzig Jahren noch genauso gut aussehen.
“Küchen erschlagen einen oft, weil sie so wuchtig sind. Wir wollten Reduktion. Alles, was man braucht, nichts, was im Weg steht.”




In dieser Küche wird drei, vier Mal am Tag gekocht. Morgens Porridge, während die Kinder auf dem Boden spielen. Mittags schnelle Pasta, zwei Töpfe gleichzeitig, das Schneidebrett immer in Reichweite. Der Wohn und Essbereich war vorgegeben, der Platz für Module begrenzt. Alles wurde der einen Anforderung untergeordnet: maximale Arbeitsfläche auf minimalem Raum. Zwei freistehende Module, The Low, bilden eine L Form. Der Kühlschrank von Smeg steht frei in mattem Schwarz. Dazu Bora Induktion, Miele Backofen und Geschirrspüler. Alles da, nichts im Weg.
“Die Entscheidung für keep war viel leichter als sie es für eine konventionelle Küche je gewesen wäre. Weil wir wissen, dass wir uns nicht festlegen müssen.”

Flexibilität ist für diese Familie kein Verkaufsargument. Es ist eine Lebenshaltung. Man kann heute nicht wissen, wo man in zehn Jahren lebt. Was einem dann gefällt. Ob das Haus am See noch das richtige ist oder ob ein anderes Ufer ruft. Die Fronten lassen sich tauschen, die Farbe darf sich ändern, die Module ziehen mit. keep ist keine Entscheidung für immer. Es ist eine Entscheidung, die immer passt.



Es sind die stillen Rituale, die eine Küche zum Zuhause machen. Morgens die schwarze Teekanne, die auf der Arbeitsplatte dampft, während draussen der Nebel noch über dem Wasser liegt. Der Wasserkessel auf dem Bora Kochfeld, das leise Klicken der Induktion, das den Tag einläutet. Eine Grünpflanze neben dem Schneidebrett aus Holz, ein paar Dosen, ein Leinentuch. Kleine Dinge, die niemand arrangiert hat und die trotzdem genau richtig stehen. In dieser Küche gibt es keinen Unterschied zwischen Funktion und Atmosphäre. Die Becher aus Keramik, die Holzaccessoires, das matte Olivgrün im Streiflicht. Alles gehört zusammen, weil alles benutzt wird.
Abends, wenn die Kinder schlafen und das Höllengebirge sich als dunkle Linie gegen den Himmel abzeichnet, wird es still im Haus. Ein Glas Wein steht auf der Arbeitsplatte. Draussen der See, drinnen das leise Summen des Kühlschranks. Die schwarzen Lampen werfen warme Kreise auf das Olivgrün. Zwei Regale von keep an der Wand, ein paar Bücher, eine Pflanze. Die Küche ist dann kein Arbeitsplatz mehr. Sie ist der Ort, an dem der Tag seinen besten Moment findet.




Schrank, Zeile
Olive
Miele, Smeg, Bora
Attersee, Oberösterreich
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